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THERAPIEZENTRUM
IN FLENSBURG
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Manuelle Lymphdrainage im Therapiezentrum Flensburg (MLD30, MLD45, MLD60)      


Die Manuelle Lymphdrainage ist eine Massageart und kann kassenärztlich verordnet werden.

Sie wird überall angewendet, wo Ödeme im Zusammenhang mit Lymphabflussstörungen auftreten, wie in der Krebsnachsorge, der Sportphysiotherapie, der Traumatologie oder bei Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises.
Die Lymphdrainage darf nur von Therapeuten mit entsprechender Zusatzausbildung durchgeführt werden. In erster Linie wird die Lymphdrainage zur Entstauung von geschwollenem Gewebe durchgeführt. Meistens handelt es sich um Ödeme an Armen und/oder Beinen, welche entstaut werden müssen, um dem Patienten Erleichterung zu verschaffen. Der Therapeut massiert dabei das betroffene Gewebe mit leichtem Druck, so dass die Flüssigkeit in Richtung Lymphgefäße verschoben wird. Eine nachfolgende Bandagierung oder Versorgung mit einem Kompressionsstrumpf unterstützt die Arbeit des Lymphtherapeuten und verhindert eine erneute Ödembildung.


Ödeme bringen häufig starke Schmerzen mit sich, so dass der manuellen Lymphdrainage eine besondere Rolle bei der Schmerztherapie zukommt. Auch nach der operativen Entfernung von Lymphknoten kann eine manuelle Lymphdrainage Sinn machen. Vor allem nach Operationen kann die manuelle Lymphdrainage sehr hilfreich sein, wenn das Gewebe durch den Eingriff angeschwollen ist. Der Heilungsprozess kann auf diese Weise beschleunigt, und häufig kann auch der Einsatz von Schmerzmitteln enorm verringert werden. Wenn die Stauungen sehr massiv sind, wird zusätzlich zur manuellen Lymphdrainage auch ein Kompressionsverband angelegt und eine Bewegungstherapie verordnet. Diese Art der Behandlung wird dann als Komplexe Physikalische Entstauungstherapie, kurz KPE, bezeichnet.


Auch wenn die manuelle Lymphdrainage einer Massage ähnelt, so gibt es doch gravierende Unterschiede. Das Gewebe wird mit minimalem Druck bearbeitet, außerdem gibt es besondere Grifftechniken. Die Bewegungen sind kreisend und pumpend, so dass die gestaute Flüssigkeit aus dem Gewebe verschoben werden kann. Die Hände werden dabei flach aufgelegt und üben nur einen sehr leichten Druck aus.


Die Manuelle Lymphdrainage wird bei folgenden Krankheitsbildern eingesetzt:


• Phlebödeme (bei Venenleiden oder nach Thrombosen)
• Lymphödeme (bei defekten Lymphbahnen z.B. nach Brust-OP und Entnahme von Lymphknoten)
• Lipödeme und idiopatische Ödeme
• Inaktivitätsödeme (bei Lähmungen z.B. nach Schlaganfall)
• Morbus Sudeck
• Rheumatische Ödeme
• Traumatische Ödeme

Das Therapiezentrum Flensburg ist Teil des Lymphnetzes Flensburg( bitte verlinken). Dies garantiert einen hohen Qualitätsstandard  bei der Diagnostik, Behandlung und weitergehenden Versorgung durch das Sanitätshaus. Unsere Lymphtherapeuten nehmen jährlich an Workshops teil, um neueste Erkenntnisse in diesem Bereich zu erlernen.

 

Eine umfassende Erklärung zu: Lymphdrainage

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Kalkschulter Lymphdrainage