AKTUELLES & KURSE

Zur Zeit liegen in diesem Fachbereich keine Kursangebote oder aktuellen Themen vor. Schauen Sie gern immer mal wieder rein.

THERAPIEZENTRUM
IN FLENSBURG
0461 - 3184070
Sie sind hier:  Physiotherapie  >>  Triggerpunkttherapie

Triggerpunkttherapie


Triggerpunkte entstehen in der Muskulatur und sind eine der häufigsten Ursachen für Schmerzen am Bewegungsapparat. Triggerpunkte entstehen immer in einer verkrampften und überlasteten Muskulatur. Dieser Dauerkrampf führt dazu, dass die betroffenen Muskelareale nicht mehr an der normalen Muskeltätigkeit mitarbeiten. Dies führt zu einer andauernden Verkürzung des Muskels.


Die Triggerpunkte (1 mm – 10 mm groß) produzieren Schmerzen, die entweder direkt im Triggerpunkt schmerzen oder weit entfernt einen Schmerz projizieren. Typisch sind Triggerpunkte in der Schulter/Nackenmuskulatur, die häufig Kopfschmerz projizieren.
Durch die Schmerzprojektion werden Triggerpunktschmerzen sehr häufig mit Nervenschmerzen verwechselt. Ein klassisches Beispiel sind Schmerzen entlang des Beines, die häufig irrtümlich auf eine Bandscheibenproblematik zurückgeführt werden. Schmerzausstrahlende Triggerpunkte können sehr ähnliche Schmerzen entwickeln und sollten, insbesondere vor einer Operation z.B. an der Wirbelsäule, behandelt werden.
Triggerpunkte können Muskelstränge dauerhaft verändern und die physiologische Muskel- und Gelenksfunktion beeinträchtigen.  Die Folge sind Über- bzw. Fehlbelastungen von Gelenken und der Wirbelsäule. Die Folge sind chronischer Dauerschmerz.


Entstehung der Triggerpunkte:

Ursache ist eine Störung des Energiestoffwechsel, die den Muskel zur Entwicklung eines oder mehrerer Triggerpunkte veranlasst.  Die Entwicklung der Triggerpunkte geht häufig  mit einer gestörten Gelenkmechanik einher. Wird zum Beispiel das normale Gelenkspiel durch eine verkürzte Gelenkkapsel einschränkt, kommt es nahezu immer zur Ausbildung von Triggerpunkten in der Muskulatur. Deshalb wäre es falsch, nur die Triggerpunkte zu behandeln. Wichtig ist die genaue Ursache für die Überlastung der Muskulatur zu finden. Ist die gestörte Gelenkmechanik die Ursache, muss dies mitbehandelt werden. Aber nicht nur Fehlfunktionen in den Gelenken führen zur Ausbildung von Triggerpunkten, sondern dauerhafte Überlastung im Berufs- oder Privatleben. Wer 8 Stunden an einem PC-Arbeitsplatz sitzt, überlastet wahrscheinlich permanent die Schulter-Nacken-Armmuskulatur. Dies führt häufig zu Kopfschmerzen, Schwindel, Schulter-Nackenschmerzen, Bewegungseinschränkung bei der Kopfrotation und der Entwicklung eines Tennisarms (Epicondylitis radialis).


Wir empfehlen Triggerpunkttherapie bei folgenden Erkrankungen oder Schmerzen:

 

  • Schmerzen im Bereich der Wirbelsäule, bei „Hexenschuss“
  • Schulter-Arm-Syndrom, Kopfschmerz
  • Leistenschmerzen, Kniegelenksschmerzen
  • Chronische Achillessehnenschmerzen
  • Tennis-/Golferarm
  • Schmerzhafte Schultersteife, schlechte Arbeitsplatzergonomie
  • Überbelastung durch Sport oder einseitige Bewegungen
  • Statik Probleme, wie chronische Fehlbelastung
  • Psychische Belastung wie Stress und Ärger
  • Schmerzen und Gefühlsstörungen in Unterarm und Händen
  • Schmerzen und Gefühlsstörungen in Unterarm und Händen
  • Kiefergelenksdysfunktionen und der CMD (cranio-mandibuläre Dysfunktion)
  • verzögerten Heilungsverläufen nach Operationen, Zerrungen, Knochenbrüchen
  • Ausbleiben von Therapieerfolgen im Muskelaufbautraining nach Sportverletzungen
  • Bewegungsmangel



Therapie

Die Behandlung von Triggerpunkten sollte von speziell geschulten Physiotherapeuten/Krankengymnasten durchgeführt werden. Ein solcher Trigger-Therapeut ist darin geschult mit einem Befund (Bestehend aus Anamnese, Inspektion und Funktionstests) die entsprechenden Triggerpunkte einzugrenzen und im Rahmen der anschließenden Behandlung systematisch und effektiv zu reduzieren. Der Therapeutische Effekt ist sofort spürbar. Innerhalb der Behandlung werden die Schmerzbilder des Patienten reproduziert und lässt somit einen empirischen Beweis der Zugehörigkeiten zwischen Schmerzbild und Muskel zu. "Wenn ein myofaszialer Triggerpunkt eines Muskels exakt das Schmerzbild des Patienten auslöst und im Anschluss der Schmerz kaum oder nicht mehr vorhanden ist, woher soll der Schmerz dann gekommen sein?"
Eine erfolgreiche Behandlung bedarf der exakten Lokalisation und Auflösung der Triggerpunkte. Durch manuelle Druckanwendung werden die druckschmerzhaften, tastbaren Triggerpunkte aufgelöst und der Muskel von seiner Dauerkontraktion befreit. Meistens ist nach der Behandlung bereits eine Erleichterung zu spüren. Die Druckempfindlichkeit des Muskels nimmt mit fortlaufender Behandlung stark ab.        
Muskuläre Triggerpunkte lassen sich durch klassische krankengymnastische Behandlung, Massagen und auch von Medikamenten nicht beseitigen. Massagebehandlungen von Triggerpunkten führen nicht selten sogar zu einer Verstärkung der Schmerzen.

Antworten auf häufige Patientenfragen

Wie lange dauert eine physiotherapeutische Behandlung  ·  

Begriffe | Was versteht man unter...

Lymphdrainage Kalkschulter